Statuten

des

Cupra R Club Schweiz

mit Sitz in Zürich

Name, Sitz und Zweck

Art. 1

Name, Sitz

1 Unter dem Namen Cupra R Club Schweiz besteht ein Verein gemäss Art. 60 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB) mit Sitz in Zürich.

Art. 2

Zweck

1 Der Verein verfolgt folgenden Zweck:

  1. Unterstützung der Mitglieder bei der Freizeitgestaltung. Es werden gemeinsame Fahrten und regelmässige Treffen (z.B. Stammtisch) organisiert.
  2. Gegenseite Hilfeleistung bei der Erhaltung der Fahrzeuge und Weitergabe des Know-how bezüglich der Automarke SEAT.
  3. Förderung des vorbildlichen Verhaltens im Strassenverkehr, insbesondere des sicheren Fahrens.
  4. Förderung der Automarke SEAT.

2 Der Verein ist nicht gewinnorientiert.
3 Der Verein kann alle Verträge abschliessen, die direkt oder indirekt mit dem Vereinszweck in Zusammenhang stehen. Er kann zur Verfolgung seines Zweckes Grundstücke erwerben, veräussern, bebauen, belasten, mieten und vermieten sowie Hypotheken aufnehmen.

 Mitgliedschaft

Art. 3

Erwerb

1 Mitglieder des Vereins können nur natürliche Personen ab 18 Jahren werden, die den Zweck des Vereins mittragen.
2 Die Aufnahme von Mitgliedern erfolgt durch den Vorstand aufgrund eines mündlichen oder schriftlichen Beitrittsgesuchs. Der Vorstand entscheidet frei über die Aufnahme. Er kann die Mitgliedschaft an bestimmte Voraussetzungen knüpfen sowie den Beitritt ohne Angabe von Gründen ablehnen.
3 Der Erwerb der Mitgliedschaft erfolgt mittels Aufnahmebeschluss des Vorstandes nach freiem Ermessen und nach Absolvierung einer Probezeit von zwei Monaten. Das Neumitglied hat für die Aufnahme die Beitrittserklärung zu unterzeichnen.

Art. 4

Austritt, Ausschluss

1 Der Austritt eines Mitgliedes erfolgt durch eine schriftliche Austrittserklärung an den Vorstand. Es muss keine besondere Frist eingehalten werden.
2 Ein Mitglied, das den Statuten, Beschlüssen oder Interessen des Vereins zuwiderhandelt, kann durch den Vorstand ausgeschlossen werden. Der Beschluss betreffend Ausschluss erfolgt durch Mehrheitsbeschluss der anwesenden Vorstandsmitglieder. Der Ausschluss-Entscheid ist schriftlich zu begründen.
3 Austretende oder ausgeschlossene Mitglieder schulden ihren Mitgliederbeitrag für das volle laufende Vereinsjahr. Jeder persönliche Anspruch der Vereinsmitglieder auf das Vereinsvermögen ist ausgeschlossen.

 Rechte und Pflichten

Art. 5

1 Alle Mitglieder sind an der Mitgliederversammlung stimmund wahlberechtigt.
2 Die Mitglieder sind dazu verpflichtet, die Ziele des Clubs nach besten Kräften zu fördern, den Club in der Öffentlichkeit würdig zu vertreten, das Clubeigentum schonend und fürsorglich zu behandeln und sich an die geltenden Strassenverkehrsgesetze zu halten.
3 Die Clubmitglieder unterziehen sich den Statuten und Vereinsbeschlüssen.

 Mittel und Haftung

Art. 6

Mittel

1 Die Mittel des Vereins setzen sich zusammen aus den Mitgliederbeiträgen, Spenden, Kollekten, Schenkungen, erbrechtlichen Zuwendungen, Erträgen aus Vermögen und Vereinsaktionen, Darlehen sowie den übrigen Zuwendungen aller Art.

Mitgliederbeiträge

2 Der Mitgliederbeitrag wird jährlich durch die Mitgliederversammlung festgelegt. Wurde nichts anderes festgelegt, gilt der Mitgliederbeitrag in der Höhe des Vorjahres.

 Art. 7

Haftung

Für die Verbindlichkeiten des Vereins haftet ausschliesslich das Vereinsvermögen. Jede persönliche Haftung der Mitglieder für die Verbindlichkeiten des Vereins ist ausgeschlossen.

Organisation

Art. 8

Organe

Die Organe des Vereins sind:

  1. Mitgliederversammlung
  2. Vorstand
  3. Rechnungsrevisoren

A. Die Mitgliederversammlung

Art. 9

Befugnisse

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Ihr stehen folgende Befugnisse zu:

  1. Wahl des Vorstandes, des Präsidenten und der Rechnungsrevisoren;
  2. Genehmigung des Budgets, der Jahresrechnung und des Jahresberichts;
  3. Entlastung der Vorstandsmitglieder;
  4. Genehmigung des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung;
  5. Festlegung der Mitgliederbeiträge;
  6. Änderung der Statuten;
  7. Beschlussfassung betreffend Auflösung oder Fusion;
  8. Beschlussfassung über Gegenstände, die der Vorstand der Mitgliederversammlung zum Entscheid vorlegt.

Art. 10

Schriftliche Beschlussfassung

Die Mitgliederversammlung kann ersetzt werden durch schriftliche Beschlussfassung (Korrespondenzbeschluss oder Urabstimmung); vorbehalten bleibt Art. 14 Abs. 2 hiernach. Es gelten diesbezüglich dieselben Beschlussfassungsquoren wie für die Mitgliederversammlung.

Art. 11

Einberufung

1 Die ordentliche Mitgliederversammlung findet alljährlich innerhalb von sechs Monaten nach Abschluss des Vereinsjahres statt und wird vom Vorstand einberufen.
2 Der Vorstand, die Rechnungsrevisoren oder ein Drittel der Vereinsmitglieder können unter Angabe der Traktanden die Einberufung einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung verlangen, welche innerhalb von drei Monaten seit Einreichung des Begehrens stattzufinden hat.
3 Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt spätestens 20 Tage vor dem Versammlungstag schriftlich oder per E-mail an alle Mitglieder und hat die Traktanden bekanntzugeben. Jedes Mitglied ist berechtigt, bis zwanzig Tage vor der Versammlung zusätzliche Anträge durch schriftliche Einreichung (Zugang) beim Vorstand traktandieren zu lassen; diese Anträge werden jedoch nur verhandelt, sofern mindestens ein Antrag stellendes Mitglied anwesend oder vertreten ist.

Universalversammlung

4 Wenn und solange alle Mitglieder an der Versammlung anwesend sind, können sie, falls kein Widerspruch erhoben wird, Beschlüsse fassen und Wahlen vollziehen, auch wenn die Vorschriften über die Einberufung nicht eingehalten sind (Universalversammlung).

Art. 12

Vorsitz

1 Vorsitzender der Mitgliederversammlung ist der Präsident oder ein anderes Vorstandsmitglied oder bei deren Verhinderung sämtlicher Vorstandsmitglieder ein von der Versammlung bestimmtes Vereinsmitglied. Der Vorsitzende ernennt den Protokollführer sowie die erforderlichen Stimmenzähler.

 Protokoll

2 Über die Beschlüsse und Wahlen sowie über die ausdrücklich zu Protokoll gegebenen Erklärungen ist ein Protokoll zu führen, das vom Vorsitzenden und vom Protokollführer zu unterzeichnen und der nächsten Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorzulegen ist.

Art. 13

Stimmrecht

1 Jedes Mitglied hat in der Mitgliederversammlung und in der schriftlichen Beschlussfassung eine Stimme.

Stellvertretung

2 Die Stellvertretung ist nicht zulässig.

Art. 14

Beschlussfassung

1 Die Mitgliederversammlung fasst die Beschlüsse und vollzieht die Wahlen mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen (Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen sind keine abgegebenen Stimmen). Bei Stimmengleichheit entscheidet bei Abstimmungen der Vorsitzende mit einem Stichentscheid, bei Wahlen das Los.
2 Für die Auflösung des Vereins durch Liquidation oder Fusion bedarf es der Zustimmung von mindestens zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen (Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen sind keine abgegebenen Stimmen) einer ausschliesslichhierfür einberufenen Mitgliederversammlung.
3 Abstimmungen und Wahlen erfolgen offen, sofern nicht einFünftel der anwesenden bzw. vertretenen Mitglieder einegeheime Stimmabgabe verlangt.

B. Der Vorstand

Art. 15

Konstituierung

1 Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für eine Amtsdauer von einem Jahr gewählt. Die Wiederwahl ist möglich. Mit Ausnahme des Präsidenten, der als solcher von der Mitgliederversammlung gewählt wird, konstituiert sich der Vorstand selbst.
2 Der Vorstand besteht aus mindestens drei Mitgliedern.

Art. 16

Befugnisse

1 Der Vorstand ist das oberste geschäftsleitende Organ des Vereins. Er kann in allen Angelegenheiten Beschluss fassen, die nicht nach Gesetz oder Statuten ausdrücklich der Mitgliederversammlung oder anderen Organen vorbehalten sind. Er kann sämtliche Gegenstände der Mitgliederversammlung zum Beschluss unterbreiten.
2 Der Vorstand hat insbesondere folgende Befugnisse und Aufgaben:

  1. Einberufung und Vorbereitung der Mitgliederversammlung und Vollzug von deren Beschlüssen;
  2. Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern;
  3. Vertretung des Vereins sowie Regelung der Zeichnungsberechtigung im Rahmen der statutarischen Vorgaben;
  4. Planung und Durchführung von Vereinstätigkeiten;
  5. Erlass von Reglementen und Kompetenzregelungen;
  6. Ernennung, Abberufung, Aufsicht und Weisungsrecht betreffend der mit der Geschäftsführung/Vertretung betrauten Personen;
  7. Erstellen des Budgets, des Jahresberichts und der Jahresrechnung zuhanden der Mitgliederversammlung;
  8. Beschlussfassung über sämtliche Grundstückgeschäfte;
  9. Festlegung des Vereinsjahres und der Vereinsadresse (Domizil).

Kompetenzdelegation

3 Der Vorstand kann die Geschäftsführung und/oder Vertretung des Vereins an Vorstandsmitglieder oder Dritte delegieren. Er erlässt hierzu eine schriftliche Kompetenzregelung.

Art. 17

Einberufung

Der Vorstand versammelt sich auf Einladung des Präsidenten so oft es die Geschäfte erfordern. Jedes Vorstandsmitglied kann schriftlich unter Angabe des gewünschten Verhandlungsgegenstandes die Einberufung einer Vorstandssitzung verlangen.

Art. 18

Vorsitz

1 Der Präsident oder bei dessen Verhinderung ein anderes Vorstandsmitglied leitet die Vorstandssitzung.

Protokoll

2 Über die Beschlüsse des Vorstandes sowie über die ausdrücklich zu Protokoll gegebenen Erklärungen ist ein Protokoll zu führen, das vom Vorsitzenden und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.

Art. 19

Beschlussfassung

1 Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist.
2 Er fasst die Beschlüsse und vollzieht die Wahlen mit der Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet bei Abstimmungen der Vorsitzende mit Stichentscheid, bei Wahlen das Los.

Zirkularbeschlüsse

3 Vorstandsbeschlüsse können auch auf dem Weg der schriftlichen Zustimmung gefasst werden (sog. Zirkularbeschlüsse per Brief, Telefax oder E-Mail), sofern nicht ein Mitglied die mündliche Beratung verlangt. Ein Beschluss ist angenommen, sofern ihm die Mehrheit aller Vorstandsmitglieder zustimmt. Diese Beschlüsse sind ebenfalls zu protokollieren.

Art. 20

Zeichnungsrecht

Der Vorstand regelt die Unterschriftsberechtigung. Es kann nur kollektiv zu zweien gezeichnet werden, sofern der Vorstand nicht ausdrücklich etwas anderes beschliesst, insbesondere für den Zahlungsverkehr bei Post/ Bank kann der Vorstand Personen mit Einzelunterschrift bestimmen.

C. Die Rechnungsrevisoren

Art. 21

1 Die Jahresrechnung ist von zwei Rechnungsrevisoren zu prüfen. Diese unterbreiten der Mitgliederversammlung Bericht und Antrag. Bei Verhinderung eines Rechnungsrevisors wird eine Ersatzperson gesucht. 
2 Die Amtsdauer beträgt ein Jahr. Eine Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsrevisoren dürfen dem Vorstand nicht angehören.

Schlussbestimmungen

Art. 22

Auflösung

1 Die Auflösung des Vereins durch Liquidation oder Fusion kann nur von einer ausschliesslich hierfür einberufenen Mitgliederversammlung mit einer Stimmenmehrheit gemäss Art. 14 Abs. 2 hiervor beschlossen werden. Die Liquidation wird vom Vorstand oder von eigens gewählten Liquidatoren durchgeführt.
2. Ein allfälliger Aktivenüberschuss ist einer steuerbefreiten Institution mit gemeinnütziger Zwecksetzung mit Sitz in der Schweiz zuzuwenden. Der bzw. die Liquidator/en entscheiden, welche Institution begünstigt werden soll.

Art. 23

Vereinsjahr

Das Vereinsjahr entspricht dem Kalenderjahr, sofern der Vorstand keine andere Terminierung festlegt.


Die vorstehenden Statuten wurden anlässlich der Gründungsversammlung vom 14. August 2014 in Zürich beschlossen.

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